Institut für Bewusstseinsförderung GmbH

Sitemap | Über Uns | Kontakt
Publikationen
Ratgeber213

Postural Integration, Marco und Doris Guidon, Ehrenwirth Verlag, Ratgeber, CHF 18.50 Zivilisationsprobleme zeigen sich immer häufiger auch körperlich. Da der Mensch im Allgemeinen das Gefühl für die Botschaften seines Körpers und für ökonomische Bewegung verloren hat, sitzt, steht, geht und bewegt er sich häufig auf eine Weise, die langfristig körperlich schädigend sein kann. Rückenschmerzen, Hexenschuss, Nacken- und Schulterverspannungen, Krampfadern, aber auch Kopfschmerzen, Migräne und Depressionen können die Folge sein. Hier bietet die ganzheitliche Methode Postural Integration, kurz PI, die Chance der Linderung oder Heilung. Die in erster Linie durch falsche Schonhaltung des Körpers hervorgerufenen Schmerzen (von der Verstärkung des Bindegewebes und damit verbundener Verklebung benachbarter Muskelschichten verursacht) werden bei der PI durch Bindegewebsarbeit aufgehoben. Vollere Atmung und parallel auf psychischer Ebene Befreiung von emotionalem Druck durch Gespräche, sind ein wesentlicher Faktor der Therapie. Mit gezielten Übungen für den Patienten zur Behandlungsvertiefung.

Neurobiologie und Körperpsychotherapie

In der therapeutischen Arbeit ist es notwendig, für den Klienten sichere Bedingungen zu schaffen, in denen er bestehende Konflikte lösen und seine Ressourcen aktivieren kann, die eine Selbstheilung ermöglichen. Dabei berücksichtigen wir als Therapeuten, dass menschliches Verhalten im Wesentlichen von zwei Faktoren bestimmt wird. Es gibt das von bewussten Prozessen gesteuerte willentliche Erleben. Es gibt aber auch unwillkürliche (nicht unbewusste!) Prozesse, die nicht dem Willen zugänglich sind. In solchen Situationen kann sich der Mensch sehr widersprüchlich zu seinem bewussten Willen verhalten und sich in dieser Unvereinbarkeit als gefangen erleben und darunter leiden. Ein Ziel einer Therapie liegt oft darin, eine bewusste Kooperation widersprüchlicher Aspekte zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass der Therapeut selbst zu intra- als auch interpersoneller Kooperation fähig ist, so dass der Klient ihn als kongruent und authentisch erfahren kann. Das ist die Grundlage für Sympathie und Vertrauen.

Weiter zum Artikel

Artikel Postural Integration: Transformation des gesamten Selbst
von Jack W. Painter, Ph. D. 1985

Es scheint, dass sich die meisten von uns verändern wollen, dass wir entspannter, gesünder und lebendiger sein wollen, aber hier liegt das Grundproblem menschlicher Transformation. Obwohl wir sagen, wir wollen eine andere Art von Leben – und mögen dabei sogar vieles tun, um es zu verbessern – gibt es doch einen Teil von uns, der sich stur jeder tiefgehenden Richtungsänderung in unserem Leben widersetzt. Dieser Teil in uns, der sich weigert, loszulassen, ist unser Panzer. Wir nennen es Panzer, weil es der Aspekt von uns ist, der Angst vor möglichem Schmerz und Verwirrung hat, unsere Körper verhärtet und unempfindlich macht und unsere Gefühle und Gedanken vorsichtig unter Kontrolle hält.

Unser Panzer besteht aus all den gut entwickelten Haltungen, mit denen wir das Leben ertragen – steifer Nacken, eingezogener Bauch, Fett, Unförmigkeit. Er besteht aus all den gut behüteten Gefühlen – verdeckte Traurigkeit, zurückgehaltener Zorn, lähmende Angst. Er besteht aus den oft unausgesprochenen, aber kontrollierenden Glaubenssystemen – «wenn ich es versuche, werde ich erfolgreich sein; wenn ich nett bin zu dir, wirst du nett zu mir sein.» Denke über dein eigenes Verhalten nach. Bemerke die kleinen Tricks, mit denen du durch den Tag kommst; wie du dich morgens in Schwung bringst; wie du dich oben hältst, um nicht negativen Gedanken nachzugeben; wie du deine Schokoladenseite zeigst, wenn du Leute beeindrucken willst.

Weiter...

Artikel Postural Integration: «Transformation des gesamten Selbst» als PDF (128kB)

 
Über Uns | Sitemap | Impressum | © Dez. 2010 Marco Guidon, 8280 Kreuzlingen bei Konstanz Entwickelt von Pegasus Website Designs